Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Letztes Feedback



http://myblog.de/ruediste

Gratis bloggen bei
myblog.de





Was Abzocker und gewisse Wirtschaftskreise wollen und wie sie vorgehen / Teil 2

Natürlich ruhen Abzocker, gewisse Wirtschaftskreise und ihre gesponserten Verbände und Schreiberlinge nicht !

Aber machen wir doch vorerst mit dem Herrn Schiltknecht und der Weltwoche weiter...

"In der Vergangenheit war die Bedeutung der kollektiven Lohnabschlüsse in der Schweiz bescheiden. Viele Abschlüsse erfolgten auf Unternehmensebene und trugen der aktuellen Lage der Unternehmen Rechnung."

Ja, das ist voll richtig.
Lange, viel zu lange war die aktuelle Situation, Lage und der Bedarf der Abzocker im Vordergrund.


Das hat sich zu ändern begonnen! Und wird sich jetzt hoffentlich weiterhin deutlich ändern.

Und so weint Herr Schiltknecht weiter: "Um dem wegen der Personenfreizügigkeit entstehenden Lohndruck entgegenzuwirken und um die Gewerkschaften und linken Parteien mit der Personenfreizügigkeit zu versöhnen, ist die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen erleichtert worden."

Wow ! Aha ! Die Abzocker wollten aus ganzem Herzen die Freizügigkeit ?? Soo schön und soo lieb !
Sie wollten die Freizügigkeit also nicht, weil sie dann mehr Macht- und Spielraum wollten... Noch bessere Joker und Trümpfe zum abzocken ?
Ich glaub, man tut denen wirklich sehr unrecht, wenn man ihre "humane, soziale Verantwortung in Frage stellt !

Und Schiltknecht jammert weiter: "Gleichzeitig werden die Lohnkontrollen immer mehr verstärkt".

Aber nein, Herr Schiltknecht und liebe Mitmenschen! Das darf man doch nicht ! Es braucht doch keine staatliche Lohnkontrolle...! Die ArbeiterInnen werden ja so (ganz abgesehen von den Abzockern...) völlig entmündigt, und dürfen gar nicht mehr gratis arbeiten, auch wenn sie wollten !!! Das ist doch absolute Bevormundung !!

"Das vergrössert den Einfluss der Gewerkschaften, ohne dass dies durch steigende Mitgliederzahlen gerechtfertigt wäre".

Ja, Herr Schiltknecht und liebe, liebevoll kümmernde Weltwoche ! Die Gewerkschaften zocken ja nur in den eigenen Beutel, und wollen die armen Abzocker und gewisse Wirtschaftsgruppen nur flach legen !
Schliesslich sind die Gewarkschaften ja - im Gegensatz zu den Abzockern und gewissen "freisinnigen" Dumpfbacken - nicht dem Gemeinwohl verpflichtet, und engagieren sich nicht für die Menschen im Lande (ArbeitnehmerInnen), sondern wollen nur Macht und Geld anhäufen.
Im Gegensatz zu den Abzockern und Labilen (die sich liberal nennen...), denen ja nur das Gemeinwohl am Herzen liegt, und deren Herz vor sozialem Engagement brennt !!

Weiterweinen, Weltwoche: "Das Risiko, dass die Löhne in zahlreichen von der Allgemeinverbindlicherklärung betroffenen Unternehmen zu hoch ausfallen, steigt. Dies wird zu einemAnstieg der natürlichen Arbeitlosenrate führen".

Und dann:

"Ähnliche Probleme würden sich bei der Einführung eines Mindestlohne ergeben. Ein nationaler Mindestlohn verkennt die Tatsache, dass es in einem Land keinen einheitlichen Arbeitsmarkt gibt. Er setzt sich aus vielen lokalen Arbeitsmärkten zusammen. Sowohl das Arbeitsangebot wie auch die Arbeitsnachfrage sind regional unterschiedlich. Wirtschaflich schlechtere Standorte weisen niedrige Löhne auf, da sie sonst nicht konkurrenzfähig wären".

Naja..., Herr Schiltknecht und Hintermänner, Economiesuisse und Avenir...und wie die alle heissen / unter was für Labels die sich alle verstecken.. mit ihren - natürlich total unabhängigen, rein "wissenschaftlichen" - "Think-Tanks"... emotion

Wir wollen nicht einen Einheitslohn ! Wir wollen nur einen anständigen Minimal-Lohn für die arbeitende Bevölkerung ! Und dadurch auch der Verarschung der arbeitenden Bevölkerung einen Riegel schieben!

"Wegen der niedrigeren Löhne sind dort auch die Lebenshaltungskosten geringer".

Aha ! Dann müssten wir also einfach alle Löhne halbieren, und dann würden auch die Lebenshaltungskosten sinken ??
Sehr intelligente These !!

"Die Arbeitnehmer dieser Regionen sind deshalb nicht zwangsläufig schlechter gestellt. Würde ein Mindestlohn eingeführt, müsste er entweder auf die Niedriglohn- oder Hochlohnregionen ausgerichtet sein. Richtet sich der Mindestlohn nach den Verhältnissen in den Hochlohngebieten, so ist er für die Niedriglohnregionen zu hoch. Es kommt in den ohnehin schon schwachen Regionen zu mehr Arbeitlosigkeit".

Wirklich sehr lieb, Herr ??, dass Sie sich auch um die schwächeren Regionen kümmern.
Doch eigentlich meinen und sagen Sie damit:'Wenn ihr uns auch nocht die Möglichkeit nehmt, billigere ArbeiterInnen aus "schwächeren Regionen" anzustellen, und so Lohndruck zu machen, sind wir sehr traurig...'.
Die SVP möchte aber endlich diese ganze Pendlerei, die unsere Züge noch mehr füllt, stoppen. Und wird uns doch sicher deshalb in der Frage des Minimal-Lohnes unterstützen... emotion

"Mindestlöhne verhindern aber auch flexible Lösungen bei der Anstellung von Arbeitskräften, die sich nicht in das traditionelle Arbeitsschema einpressen lassen oder nur temporär arbeiten wollen".
Ja, das stimmt. Es gibt dann immer weniger "Verschiebe-Masse"..!!

"Die Einführung von Mindestlöhnen oder eine Ausweitung des Einflusses der Gewerkschaften würde dazu führen, dass sich die natürliche Arbeitlosenrate der Schweiz noch mehr dem in der EU herrschenden Niveau anpassen würde".

Lieber Herr Schiltknecht, liebe Abzocker und ihre "Clubs": Wir, die Bevölkerung der Schweiz werden Ihnen zeigen, dass das nicht stimmt ! Wir haben dieses Erfolgsmodell Schweiz, zusammen mit vielen anständigen UnternehmerInnen und KMU's geschaffen und zum Blühen gebracht ! Nicht Sie !!
Sie haben bisher nur Ihre privaten Säcke gefüllt, und gegen die ganze Welt gepokert !

"Es wäre besser, sich auf historische Erfahrungen abzustützen: Die Höhe der natürlichen Arbeitlosenrate hängt sehr stark vom Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ab...".

Dann wäre aber die Arbeitslosenrate in der Schweiz bei etwa 75% !!!
Denn Vertrauen - das hat Ihnen der Souverän auch in einigen zurückliegenden Abstimmungen gezeigt
(mit Stinkefinger sogar!!) - in Abzocker ist hier in der Schweiz schon lange nicht mehr vorhanden !

In der Schweiz besteht seit rund 75 Jahren ein Arbeitsfrieden zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern. Dies ist nicht nur eine überzeugende Erklärung für die niedrige Arbeitlosigkeit, sondern auch der Weg, den die künftige Arbeitsmarktpolitik beschreiten sollte.

Das Volk wird einen Minimal-Lohn festlegen, um gute Rahmenbedingungen für die arbeitende Bevölkerung in der Schweiz zu setzen.

Arbeitgeber und die diesen Abzockern dann endlich nicht mehr vollständig ausgelieferten Arbeitnehmer sollen dann die konkreten Löhne aushandeln.


17.2.14 16:25
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung