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Was Abzocker und gewisse Wirtschaftskreise wollen und wie sie vorgehen / Teil 2

Natürlich ruhen Abzocker, gewisse Wirtschaftskreise und ihre gesponserten Verbände und Schreiberlinge nicht !

Aber machen wir doch vorerst mit dem Herrn Schiltknecht und der Weltwoche weiter...

"In der Vergangenheit war die Bedeutung der kollektiven Lohnabschlüsse in der Schweiz bescheiden. Viele Abschlüsse erfolgten auf Unternehmensebene und trugen der aktuellen Lage der Unternehmen Rechnung."

Ja, das ist voll richtig.
Lange, viel zu lange war die aktuelle Situation, Lage und der Bedarf der Abzocker im Vordergrund.


Das hat sich zu ändern begonnen! Und wird sich jetzt hoffentlich weiterhin deutlich ändern.

Und so weint Herr Schiltknecht weiter: "Um dem wegen der Personenfreizügigkeit entstehenden Lohndruck entgegenzuwirken und um die Gewerkschaften und linken Parteien mit der Personenfreizügigkeit zu versöhnen, ist die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen erleichtert worden."

Wow ! Aha ! Die Abzocker wollten aus ganzem Herzen die Freizügigkeit ?? Soo schön und soo lieb !
Sie wollten die Freizügigkeit also nicht, weil sie dann mehr Macht- und Spielraum wollten... Noch bessere Joker und Trümpfe zum abzocken ?
Ich glaub, man tut denen wirklich sehr unrecht, wenn man ihre "humane, soziale Verantwortung in Frage stellt !

Und Schiltknecht jammert weiter: "Gleichzeitig werden die Lohnkontrollen immer mehr verstärkt".

Aber nein, Herr Schiltknecht und liebe Mitmenschen! Das darf man doch nicht ! Es braucht doch keine staatliche Lohnkontrolle...! Die ArbeiterInnen werden ja so (ganz abgesehen von den Abzockern...) völlig entmündigt, und dürfen gar nicht mehr gratis arbeiten, auch wenn sie wollten !!! Das ist doch absolute Bevormundung !!

"Das vergrössert den Einfluss der Gewerkschaften, ohne dass dies durch steigende Mitgliederzahlen gerechtfertigt wäre".

Ja, Herr Schiltknecht und liebe, liebevoll kümmernde Weltwoche ! Die Gewerkschaften zocken ja nur in den eigenen Beutel, und wollen die armen Abzocker und gewisse Wirtschaftsgruppen nur flach legen !
Schliesslich sind die Gewarkschaften ja - im Gegensatz zu den Abzockern und gewissen "freisinnigen" Dumpfbacken - nicht dem Gemeinwohl verpflichtet, und engagieren sich nicht für die Menschen im Lande (ArbeitnehmerInnen), sondern wollen nur Macht und Geld anhäufen.
Im Gegensatz zu den Abzockern und Labilen (die sich liberal nennen...), denen ja nur das Gemeinwohl am Herzen liegt, und deren Herz vor sozialem Engagement brennt !!

Weiterweinen, Weltwoche: "Das Risiko, dass die Löhne in zahlreichen von der Allgemeinverbindlicherklärung betroffenen Unternehmen zu hoch ausfallen, steigt. Dies wird zu einemAnstieg der natürlichen Arbeitlosenrate führen".

Und dann:

"Ähnliche Probleme würden sich bei der Einführung eines Mindestlohne ergeben. Ein nationaler Mindestlohn verkennt die Tatsache, dass es in einem Land keinen einheitlichen Arbeitsmarkt gibt. Er setzt sich aus vielen lokalen Arbeitsmärkten zusammen. Sowohl das Arbeitsangebot wie auch die Arbeitsnachfrage sind regional unterschiedlich. Wirtschaflich schlechtere Standorte weisen niedrige Löhne auf, da sie sonst nicht konkurrenzfähig wären".

Naja..., Herr Schiltknecht und Hintermänner, Economiesuisse und Avenir...und wie die alle heissen / unter was für Labels die sich alle verstecken.. mit ihren - natürlich total unabhängigen, rein "wissenschaftlichen" - "Think-Tanks"... emotion

Wir wollen nicht einen Einheitslohn ! Wir wollen nur einen anständigen Minimal-Lohn für die arbeitende Bevölkerung ! Und dadurch auch der Verarschung der arbeitenden Bevölkerung einen Riegel schieben!

"Wegen der niedrigeren Löhne sind dort auch die Lebenshaltungskosten geringer".

Aha ! Dann müssten wir also einfach alle Löhne halbieren, und dann würden auch die Lebenshaltungskosten sinken ??
Sehr intelligente These !!

"Die Arbeitnehmer dieser Regionen sind deshalb nicht zwangsläufig schlechter gestellt. Würde ein Mindestlohn eingeführt, müsste er entweder auf die Niedriglohn- oder Hochlohnregionen ausgerichtet sein. Richtet sich der Mindestlohn nach den Verhältnissen in den Hochlohngebieten, so ist er für die Niedriglohnregionen zu hoch. Es kommt in den ohnehin schon schwachen Regionen zu mehr Arbeitlosigkeit".

Wirklich sehr lieb, Herr ??, dass Sie sich auch um die schwächeren Regionen kümmern.
Doch eigentlich meinen und sagen Sie damit:'Wenn ihr uns auch nocht die Möglichkeit nehmt, billigere ArbeiterInnen aus "schwächeren Regionen" anzustellen, und so Lohndruck zu machen, sind wir sehr traurig...'.
Die SVP möchte aber endlich diese ganze Pendlerei, die unsere Züge noch mehr füllt, stoppen. Und wird uns doch sicher deshalb in der Frage des Minimal-Lohnes unterstützen... emotion

"Mindestlöhne verhindern aber auch flexible Lösungen bei der Anstellung von Arbeitskräften, die sich nicht in das traditionelle Arbeitsschema einpressen lassen oder nur temporär arbeiten wollen".
Ja, das stimmt. Es gibt dann immer weniger "Verschiebe-Masse"..!!

"Die Einführung von Mindestlöhnen oder eine Ausweitung des Einflusses der Gewerkschaften würde dazu führen, dass sich die natürliche Arbeitlosenrate der Schweiz noch mehr dem in der EU herrschenden Niveau anpassen würde".

Lieber Herr Schiltknecht, liebe Abzocker und ihre "Clubs": Wir, die Bevölkerung der Schweiz werden Ihnen zeigen, dass das nicht stimmt ! Wir haben dieses Erfolgsmodell Schweiz, zusammen mit vielen anständigen UnternehmerInnen und KMU's geschaffen und zum Blühen gebracht ! Nicht Sie !!
Sie haben bisher nur Ihre privaten Säcke gefüllt, und gegen die ganze Welt gepokert !

"Es wäre besser, sich auf historische Erfahrungen abzustützen: Die Höhe der natürlichen Arbeitlosenrate hängt sehr stark vom Vertrauen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ab...".

Dann wäre aber die Arbeitslosenrate in der Schweiz bei etwa 75% !!!
Denn Vertrauen - das hat Ihnen der Souverän auch in einigen zurückliegenden Abstimmungen gezeigt
(mit Stinkefinger sogar!!) - in Abzocker ist hier in der Schweiz schon lange nicht mehr vorhanden !

In der Schweiz besteht seit rund 75 Jahren ein Arbeitsfrieden zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern. Dies ist nicht nur eine überzeugende Erklärung für die niedrige Arbeitlosigkeit, sondern auch der Weg, den die künftige Arbeitsmarktpolitik beschreiten sollte.

Das Volk wird einen Minimal-Lohn festlegen, um gute Rahmenbedingungen für die arbeitende Bevölkerung in der Schweiz zu setzen.

Arbeitgeber und die diesen Abzockern dann endlich nicht mehr vollständig ausgelieferten Arbeitnehmer sollen dann die konkreten Löhne aushandeln.


17.2.14 16:25


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Was Abzocker und gewisse Wirtschaftskreise wollen und wie sie vorgehen

Schlicht lächerlich und gleichzeitig banditös, wie gewisse Wirtschaftskreise, Abzocker und einige Altbackene nach der Abstimmung um die Selbstbestimmung der SchweizerInnen agieren.

Da scheint es mir wichtig, gut darauf zu achten, dass wir nicht – deutsch gesagt – VERARSCHT werden.

Lange genug sind viele immer wieder auf die teils absolut lächerlichen Argumente von gewissen Wirtschaftskreisen, Abzockern und einigen "stumpfsinnigen" (sie nennen sich "Freisinn.." / "labilen" (sie nennen sich ganz schlicht "liberale"...) eingeschwenkt.

Jeweils zum Nachteil des arbeiteten Volkes, des Souveräns sowie zum Nachteil Selbstbestimmung der Menschen in der Schweiz und anderswo.

Hier jeweils einige Beispiele zum Vorgehen und Argumentieren dieser Abzocker, Wirtschaftsverbände und ihrer Schreiberlinge :

 

Heute:

Die sattsam bekannte rechte Hetz- und Agitations-„Zeitung“ WELTWOCHE lässt den ebenfalls schon sattsam bekannten Kurt Schiltknecht[i]  – wohl gegen ein gutes Honorar – „Arbeitsmarkt in Ketten“ stöhnen…, und - nun offensichtlich vollkommen irregeleitet, ernsthaft - verkünden,: “Das hätte es früher nicht gegeben: Drei Prozent Arbeitslosigkeit trotz guter Konjunktur. Der Anstieg beruht auf der zunehmenden Macht der Gewerkschaften.“

Da kann man doch herzhaft lachen ! Oder ?

Nicht die von gewissen gewissenlosen, schmarozenden Wirtschafts- und Abzockerkreisen schleichend eingeführten Arbeitsmodelle, welche sich an ihren unsozialen und und unsolidarischen Bedürfnissen orientieren, nicht von denselben Kreisen bisher verhinderte Minimallöhne, die ihnen dann die Möglichkeit bieten, mit ihren Mitarbeitern zu "hire and fire" zu „spielen“, Löhne zu drücken und schlüssendlich Arbeitsstellen mit billigen, aus dem Ausland eingewanderten Menschen zu besetzen, und so die Arbeitslosenzahlen in der Schweiz klettern zu lassen, sondern – mal ernsthaft – die Gewerkschaften sind schuld…

 

Und dann weiter mit Herr Schiltknecht, denn es soll ja lustig bleiben: „Vor bald fünfzig Jahren hat der Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedmann den Begriff der natürlichen Arbeitslosenrate eingeführt.
Seit der Einführung des Begriffs ist die natürliche Arbeitslosenrate in praktisch allen Industrieländern gestiegen. In der Schweiz erhöhte sie sich von etwas über null Prozent auf rund drei Prozent. Im internationalen Vergleich ist dies noch immer tief, doch der Trend gibt zu denken.“

Und dann, wohl weiterhin ernsthaft lächerlich, weil der ja an sein Geschreibsel glaubt: „Die Ursachen für den Anstieg sind bei Faktoren wie der der Ausgestaltung der Arbeitslosenversicherung oder dem Einfluss der Gewerkschaften auf die Löhne zu finden.“

Also! Sind wir doch froh, dass Herr Schiltknecht als offensichtlich von Wirtschaftskreisen, Abzockern und einigen Altbackenen verknechteter Schreiberling, für uns die Ursachen für die zugenommene Arbeitslosigkeit fand !

Wir werden also umgehend die Arbeitslosen-Versicherung auflösen, die Festlegung der Löhne in Zukunft der lieben Wirtschaft und den stumpfsinnigen (freisinnigen) Abzockern überlassen! Und schon sind wir von Arbeitslosigkeit geheilt!

ArbeiterInnen müssen dann in Zukunft für jeden Lohn arbeiten, denn es gibt ja keine Arbeitslosen-Versicherung mehr. Wirtschaft und Abzocker können ihre Arbeiter dann – wenn sie wollen – für Fr. 5.—die Stunde haben… Denn Fr. 5.—pro Stunde sind immer noch besser als hungern…!

Das also das Credo und die Welt, die uns (und natürlich vor allem sich selbst!) gewisse Wirtschaftskreise und Abzocker schenken wollen.

Ja, liebe BürgerInnen und Bürger.
Das ist doch das Leben von dem Ihr träumt! Oder?

Hier, um ihr Lachen wieder hervorzuzaubern, nun weiter mit Schiltknecht für die Weltwoche, die Abzocker und gewisse Wirtschaftskreise: „Je grösser der Einfluss der Gewerkschaften beim Aushandeln der Arbeitsbedingungen ist, desto höher ist die natürliche Arbeitslosigkeit.“

Und dann die grossartigen, extrem intelligenten Folgerungs-Schlüsse von Schiltknecht, der Weltwoche, den Abzockern und gewissen Wirtschaftskreisen: “Dies zeigt sich insbesondere in Frankreich oder Spanien. In diesen Ländern, wo oft höhere Temparaturen herrschen, und auch öfter die Sonne scheint, werden übersetzte Lohnforderungen durchgesetzt, und die Arbeitslosigkeit steigt. Also müssen wir endlich schauen, dass wie die Sonne abdunkeln !“

    uuups....

Oh nein ! Falsch ! Da hab ich ja einen Zitatfehler gemacht. Das Sprüchlein von Schiltknecht, den Abzockern, der Weltwoche und gewissen Wirtschaftkeisen lautete ja: “Dies zeigt sich insbesondere in Frankreich oder Spanien. In diesen Ländern werden bis zu siebzig Prozent aller Löhne von den Gewerkschaften ausgehandelt, obwohl der Anteil der gewerkschatlich organisierten Arbeitskräfte viel geriner ist. Wenn gleichzeitig die Arbeitsgeber schlecht organisiert sind, werden übersetzte Lohnforderungen durgesetzt. Die Arbeitlosigkeit steigt.“  

Sehr logisch, oder? Anständige Löhne führen logischerweise zu Arbeitslosigkeit !
Herrgott ! Wirklich unschlagbar gescheit, dieser Herr Schiltknecht und seine Sponsoren !!

Und? Schlussendlich muss ich denen natürlich beipflichten: Wichtig ist es nur, dass es den Abzockern, den Grossaktionären und gewissen Wirtschaftskreisen gut geht !

Am Himmelstor wird Dich Gott oder Petrus oder wer immer die Eintrittskontrolle macht, fragen: Hast Du den Abzockern alles gegeben was Du hattest? Deine Arbeitskraft ? Deine Gesundheit ? Dein inneres Kind ?
Dann allenfalls bekommst Du im Himmel dann eine schöne Wohnung ! Aber nur dann !

 


17.2.14 15:08





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